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WISSENSCHAFTLICHER VORTRAG
Mehr als Klima:
Klimakommunikation für einen neuen Gesellschaftsvertrag
Gemeinsame Konferenz der Universitäten Tilburg, NL, und Vancouver, British Columbia, CA zum Thema Klimakommunikation und Hoffnung: „Communicating Climate Hope 2024: Countering eco-anxiety and climate doomism in research and practice“
15/08/2024 I Konferenz “Communicating Climate Hope” I University of Tilburg, NL
Klimakommunikation ist mehr als reine Wissensvermittlung – sie ist eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Wandel. In ihrem Vortrag auf der internationalen Konferenz „Communicating Climate Hope“, Eva-Maria McCormack, Gründerin von Talking Hope und Autorin des Manifest zur Hoffnung, für einen neuen Gesellschaftsvertrag, der Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe zusammendenkt.
Ihre zentrale Botschaft: Wer unsere Lebensweise dekarbonisieren will, muss über das Thema Klima hinausblicken. Denn nachhaltige Veränderung gelingt nur, wenn unterschiedliche Lebensrealitäten mitgedacht werden. Andernfalls bleiben viele Menschen unerreicht – vor allem jene, die sich im Wandel benachteiligt, überhört oder überfordert fühlen.
McCormack zeigte, dass die Klimakrise zunehmend von einer allgemeinen Krisenerfahrung überlagert wird. Zukunftsangst, schwindendes Vertrauen in die eigene Wirksamkeit, sinkendes Vertrauen in die Demokratie und das Gefühl wachsender Ungleichheit bremsen den Weg in eine nachhaltige Zukunft. Anhand von Einblicken in die Arbeit von Talking Hope machte sie deutlich, wie kraftvolle Zukunftsbilder Hoffnung in Motivation, Engagement und Veränderung übersetzen können.
Der Vortrag war Teil eines inter- und transdisziplinären Austauschs zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kommunikationspraxis, der darauf zielte, neue Wege der Klimakommunikation zu entwickeln.
> Lesen Sie den Abstract des Vortrages:
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